Peugeot 5008

Peugeot 5008: bekannte Probleme und wichtige Schwachstellen

Der Peugeot 5008 ist ein beliebter 7-sitziger SUV, der Familien mit Platz, Komfort und modernen Antriebssträngen anspricht. Trotzdem hat dieses Modell bekannte Probleme, die zu kostspieligen Reparaturen führen können. Kinderkrankheiten beim Motor und elektronische Störungen treten regelmäßig auf. Wissen über diese Schwachstellen verhindert böse Überraschungen. So triffst du bewusste Entscheidungen.

Vom Van zum SUV: die Entwicklung des 5008

Peugeot brachte die erste Generation des 5008 im Jahr 2009 als Van auf den Markt, ein klassisches Familienauto mit Schiebetüren und hohem Dach. Dieses Modell war auf praktischen Einsatz mit flexiblen Sitzkonfigurationen ausgerichtet. 2017 folgte ein radikaler Kurswechsel. Die zweite Generation erschien als markanter SUV mit modernen Linien und dem i-Cockpit-Armaturenbrett. Diese Verwandlung machte den 5008 attraktiver für Käufer, die Stil und Platz suchen. Gleichzeitig brachte sie auch neue technische Herausforderungen mit sich.

Die aktuelle Generation bietet eine Auswahl an Benzin-, Diesel-, Hybrid- und vollelektrischen Antrieben. Der 5008 ist 4,79 Meter lang und bietet ein Kofferraumvolumen von bis zu 916 Litern. Damit positioniert sich das Auto zwischen kompakten SUVs und großen Familienfahrzeugen. Der Fokus auf Technik und Effizienz macht das Modell modern. Gleichzeitig macht dies den Wagen anfälliger für spezifische Mängel. Diese solltest du als Besitzer oder Käufer kennen.

„Autoprobleme bei Peugeot tauchen regelmäßig in Beschwerderegisteren auf, wobei der PureTech-Motor oft im Mittelpunkt steht.“

Motorprobleme: die Achillesferse von PureTech und THP

Der Benzinmotor PureTech hat mit schweren Problemen rund um den Zahnriemen zu kämpfen. Peugeot setzte zwischen 2014 und 2019 einen Nassriemen ein, der im Motoröl lief. Dieser Riemen franzt unter dem Einfluss von Hitze und Verschleiß aus. Fasern gelangen dadurch ins Öl. Die Folge? Verstopfte Ölkanäle, verringerte Schmierung und letztlich ein kapitaler Motorschaden. Symptome sind eine Motorstörungsmeldung. Auch ungewöhnliches Klackern kommt vor. Plötzlicher Leistungsverlust tritt ebenfalls auf. Autoprobleme bei Peugeot tauchen regelmäßig in Beschwerderegisteren auf, wobei der PureTech-Motor oft im Mittelpunkt steht.

Auch der THP-Motor weist bekannte Schwächen auf. Kohlenstoffablagerungen bilden sich an den Einlassventilen. Diese Ablagerungen verringern den Luftstrom. Unruhiger Leerlauf oder Störungen sind die Folge. Außerdem längt sich die Steuerkette. Dies führt zu rasselnden Geräuschen beim Starten. In schwereren Fällen springt die Kette über. Das resultiert in schweren Motorschäden mit hohen Reparaturkosten. Turboprobleme kommen ebenfalls vor. Undichte Leitungen oder defekte Wastegates sorgen für Leistungsverlust und schwarzen Rauch aus dem Auspuff.

Kaufst du ein gebrauchtes Exemplar? Dann prüfe immer das Wartungsheft. Lass das Öl regelmäßig mit der richtigen Spezifikation wechseln. Fährst du einen PureTech-Motor? Lass den Zahnriemen durch eine aktualisierte, trockene Variante ersetzen. Wurde das noch nicht gemacht, ist das dringend.

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Automatikgetriebe: Ruckeln und verweigernde Gänge

In älteren 5008-Modellen verbaute Peugeot das EAT6-Automatikgetriebe. Dieses Getriebe zeigt regelmäßig Störungen. Besitzer melden Ruckler beim Hochschalten. Auch verzögerte Reaktionen auf Gaspedalbefehle kommen vor. Manchmal bleibt die Automatik in einem Gang hängen. Veraltete Getriebesoftware verursacht dieses Problem. Mechanischer Verschleiß von Kupplungen und Ventilen im Getriebe spielt ebenfalls eine Rolle.

Das neuere EAT8-Getriebe schneidet besser ab. Es bleibt jedoch anfällig für elektronikbedingte Probleme. Sensoren erfassen die Gangstellungen. Diese Sensoren fallen gelegentlich aus. Dann schaltet das Getriebe in den Notlauf. Du erkennst das an einer Warnleuchte im Armaturenbrett und einer eingeschränkten Verfügbarkeit der Gänge.

Wechsle das Getriebeöl gemäß Intervall. Peugeot beschreibt es als „lebenslang gefüllt“. Frisches Öl verlängert die Lebensdauer jedoch erheblich. Erlebst du Ruckeln oder merkwürdiges Schaltverhalten? Ein Softwareupdate schafft häufig bereits Abhilfe. Prüfe beim Kauf, ob Rückrufe für das Getriebe durchgeführt wurden.

Elektronische Störungen: Infotainment und Sensoren

Der Touchscreen mit dem Infotainmentsystem hat mit Softwarehänger zu kämpfen. Über dieses System werden Audio, Navigation und Klimaanlage bedient. Der Bildschirm friert regelmäßig ein. Auch die Touch-Eingabe wird gelegentlich verweigert. Manchmal startet das System während der Fahrt willkürlich neu. Die Verbindung mit Apple CarPlay oder Android Auto verläuft nicht immer reibungslos. Regelmäßige Verbindungsabbrüche kommen vor.

Park4sensoren geben manchmal Fehlalarme oder arbeiten gar nicht mehr. Schmutz und Feuchtigkeit sind häufige Ursachen. Auch beschädigte Sensorköpfe spielen eine Rolle. Außerdem kann die Rückfahrkamera plötzlich kein Bild mehr anzeigen oder bleibt auf einem statischen Bild hängen.

Der Spurhalteassistent hält das Auto automatisch in der Fahrspur. Dieses System ist anfällig für Sensorstörungen. Der adaptive Tempomat passt die Geschwindigkeit an den Verkehr vor dir an. Auch dieses System ist regelmäßig von Ausfällen betroffen. Radare und Kameras hinter der Windschutzscheibe verschmutzen oder verkalken. Systeme fallen dadurch aus. Fehlermeldungen erscheinen im Kombiinstrument. Regelmäßiges Reinigen hilft. Defekte Sensoren müssen ersetzt werden.

Hast du elektronische Probleme? Klemme die Batterie vorübergehend ab, um das System zurückzusetzen. Das hilft manchmal. Hartnäckige Störungen erfordern einen Besuch beim Vertragshändler. Lass die Software aktualisieren. Tausche Steuergeräte bei Bedarf aus.

„Günstige Varianten enthalten Kristalle oder Verunreinigungen.“

AdBlue-System: Störungen bei Dieselmodellen

Dieselversionen des 5008 nutzen AdBlue, um Stickoxide zu reduzieren. Das System spritzt diese Flüssigkeit in den Auspuff ein, wo chemische Reaktionen die schädlichen Stoffe umwandeln. Die AdBlue-Pumpe oder das Heizelement fällt gelegentlich aus. Bei einem solchen Defekt entstehen Probleme. Bei Frost kristallisiert AdBlue. Die Pumpe blockiert dadurch.

Eine häufige Beschwerde ist die Meldung „AdBlue-System defekt, Start in X Kilometern nicht mehr möglich“. Sensorstörungen lösen diese Warnung aus. Auch leere Tanks oder Probleme mit dem Injektor verursachen sie. In manchen Fällen erkennt das Auto fälschlicherweise einen leeren AdBlue-Tank. Der Behälter ist in diesem Moment jedoch tatsächlich gefüllt.

Fülle immer hochwertiges AdBlue nach. Wähle dafür zuverlässige Marken. Günstige Varianten enthalten Kristalle oder Verunreinigungen. Diese schädigen das System. Erhältst du Fehlermeldungen? Lass zuerst die Sensoren und Leitungen prüfen. Gehe erst danach zum Austausch teurer Komponenten wie der Pumpe über. Achte darauf, dass der AdBlue-Tank nie komplett leer wird. Luft im System verursacht zusätzliche Probleme.

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Fahrwerk und Unterbau: Verschleiß und Geräuschprobleme

Die Vorderachse des 5008 ist anfällig für Verschleiß an Gummilagern und Buchsen. Gummis sind flexible Teile, die Vibrationen dämpfen. Buchsen sitzen zwischen Metallteilen und sorgen für geschmeidige Bewegungen. Stabilisatorstangen verschleißen schneller als erwartet. Das führt zu Klopfgeräuschen beim Überfahren von Bodenschwellen oder in engen Kurven. Auch Querlenkerlager verlieren ihre Elastizität. Dadurch kommt es zu ungleichmäßigem Reifenverschleiß.

Hinten verlieren Stoßdämpfer nach rund 80.000 Kilometern ihre Wirkung. Das betrifft vor allem Modelle, die häufig voll beladen sind. Auf längeren welligen Strecken stellt sich ein schwammiges Fahrgefühl ein. Auch der Komfort nimmt ab. Knarzende Geräusche von der Hinterachse weisen auf verschlissene Gummilager hin. Diese sitzen in der hinteren Radaufhängung.

Lass das Fahrwerk bei der jährlichen Inspektion überprüfen. Achte dabei auf Spiel. Prüfe auch auf beschädigte Gummilager. Frühe Erkennung verhindert größere Schäden. Stell dir zum Beispiel vor, eine verschlissene Stabilisatorstange löst sich während der Fahrt. Andere Bauteile wie die Radaufhängung werden dann zusätzlich belastet. Kaufst du einen gebrauchten 5008? Mach dann eine Probefahrt über schlechtes Straßenpflaster. Horche auf ungewöhnliche Geräusche. Achte darauf, wie das Auto auf Unebenheiten reagiert.

Innenraum und Verarbeitung: kleine Ärgernisse

Die Verarbeitungsqualität des Innenraums sorgt für gemischte Reaktionen. Besitzer melden sich lösende Kunststoffverkleidungen rund um die Mittelkonsole. Auch klappernde Clips an den Türen kommen vor. Diese Geräusche nehmen zu, je älter das Auto wird, und können auf langen Fahrten nervig sein.

Der Sitzbezug ist anfällig für Pilling und Verschleiß, insbesondere auf dem Fahrersitz. Lederausstattungen halten besser, aber Kunstleder kann nach einigen Jahren Risse zeigen. Tasten am Lenkrad und an der Mittelkonsole nutzen sichtbar ab, mit verblassenden Symbolen oder glänzenden Stellen.

Das optionale Panoramadach kann mit der Zeit Geräusche durch verschlissene Führungsschienen verursachen. Auch Undichtigkeiten an der Dichtung kommen vor, mit Wasserschäden am Dachhimmel als Folge. Prüfe bei Regenwetter, ob Feuchtigkeitsflecken sichtbar sind, und teste das Dach mehrfach bei der Probefahrt.

Diese Probleme beeinträchtigen die Funktionalität kaum. Sie mindern jedoch den Fahrspaß. Bei neueren Modellen wurden einige Schwachstellen verbessert. Gebrauchte Exemplare erfordern eine besonders gründliche Kontrolle des Innenraums. Achte dabei auf Spiel, lose Bauteile und Risse.

„Ersetze verschlissene Teile frühzeitig.“

Vorbeugende Wartung: so vermeidest du Probleme

Regelmäßige Wartung ist der beste Schutz vor teuren Reparaturen. Denk dabei an einen verschlissenen Zahnriemen, der nicht rechtzeitig gewechselt wird. Das führt zu einem kapitalen Motorschaden mit Kosten bis zu 5.000 €. Halte dich an den von Peugeot vorgegebenen Wartungsplan. Verwende nur Öle und Flüssigkeiten, die den Anforderungen deines Motors entsprechen. Fährst du einen PureTech-Motor? Wechsel das Öl jedes Jahr oder alle 10.000 Kilometer. Entscheidend ist, was zuerst eintritt.

Prüfe bei jedem Service die elektronischen Systeme. Frag nach verfügbaren Softwareupdates. Hersteller bringen regelmäßig Verbesserungen heraus. Diese beheben bekannte Störungen. Halte Sensoren und Kameras sauber und frei von Schmutz. Achte besonders im Winter darauf. Streusalz greift die Glasflächen an.

Achte auf den Zustand des Getriebeöls. Peugeot vermarktet Automatikgetriebe als „wartungsfrei“. Wechsle dieses Öl alle 60.000 Kilometer. Das verlängert die Lebensdauer. Inspiziere das Fahrwerk jährlich. Achte auf Risse. Prüfe Spiel und Verschleiß der Gummilager. Ersetze verschlissene Teile frühzeitig. So verhinderst du Folgeschäden an anderen Bauteilen. Zum Beispiel belastet ein verschlissenes Querlenkerlager die Radaufhängung zusätzlich, wenn du es nicht rechtzeitig austauschen lässt.

Fährst du eine Hybrid- oder Elektroversion? Parke bei warmem Wetter möglichst im Schatten. Das schont die Batterie. Lade Plug-in-Hybride regelmäßig auf. Das gilt auch, wenn du vor allem kurze Strecken fährst. Andernfalls altert die Batterie schneller. Halte AdBlue-Tanks immer ausreichend gefüllt. Das ist besonders für längere Reisen wichtig. Fülle rechtzeitig nach, um das Risiko eines leeren Tanks während der Fahrt zu vermeiden.

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Checkliste für den Gebrauchtwagenkauf

Kaufst du einen gebrauchten 5008? Dann ist eine gründliche Prüfung unerlässlich. Das bedeutet, dass du das Wartungsheft kontrollierst, alle Systeme testest und das Auto inspizieren lässt. Beginne mit einem Blick ins Wartungsheft. Prüfe, ob alle Inspektionen bei einer anerkannten Werkstatt durchgeführt wurden. Fehlen Stempel oder Rechnungen? Sei dann besonders wachsam. Bei PureTech-Motoren muss klar ersichtlich sein, ob der Zahnriemen gewechselt wurde.

Teste während der Probefahrt den Infotainmentbildschirm. Prüfe, ob er flüssig reagiert. Kontrolliere, ob die Parksensoren funktionieren. Achte darauf, ob die Fahrassistenzsysteme Fehlermeldungen ausgeben. Schalte die Klimaanlage ein. Lausche auf ungewöhnliche Geräusche. Diese weisen auf einen defekten Kompressor hin.

Achte während der Fahrt auf das Verhalten des Automatikgetriebes. Ein gut funktionierendes Getriebe schaltet weich, ohne Ruckler oder Verzögerungen. Schaltet das Getriebe wirklich geschmeidig? Oder spürst du Ruckeln und Verzögerungen? Fahre über verschiedene Straßenarten. Teste auf der Autobahn, in der Stadt und auf schlechtem Belag. Variiere außerdem mehrfach die Geschwindigkeit. So deckst du Fahrwerksprobleme und Motorstörungen auf. Diese bleiben bei gemütlicher Fahrt oft verborgen.

Untersuche den Motorraum auf Öllecks. Achte besonders auf die Abdeckung des Zahnriemens. Schau auch rund um den Turbo. Prüfe den Zustand der Antriebsriemen. Kontrolliere die Schläuche einzeln. Fährst du ein Dieselmodell? Dann ist das einwandfreie Funktionieren des AdBlue-Systems entscheidend. Prüfe, ob Fehlermeldungen im Kombiinstrument angezeigt werden. Achte auch auf Warnhinweise.

Frag den Verkäufer nach bekannten Problemen. Lass dir auch ausgeführte Reparaturen erläutern. Ein ehrlicher Verkäufer ist bei früheren Störungen transparent. Bist du unsicher? Dann lass eine unabhängige Begutachtung durch einen Spezialisten durchführen. Eine solche Prüfung umfasst eine gründliche Kontrolle von Motor, Fahrwerk, Elektronik und Karosserie. Ein Fachmann testet alle Systeme und macht eine Probefahrt. Die Kosten für eine Prüfung (rund 150–250 €) stehen in keinem Verhältnis zu den möglichen Reparaturkosten bei einem Fehlkauf. Denk etwa an Motorschäden durch einen ausgefransten Zahnriemen, die 3.000 bis 5.000 € kosten können.

Rückrufaktionen, die du kennen solltest

Peugeot hat mehrere Rückrufaktionen für den 5008 durchgeführt. Eine wichtige Aktion betraf die PureTech-Motoren mit Nasszahnriemen. Besitzer wurden zum Tausch gegen einen verbesserten Trockenriemen aufgerufen. Die Aktion kam erst nach erheblichem Druck zustande.

Für bestimmte Baujahre galt eine Rückrufaktion für das Automatikgetriebe. Softwarefehler führten zu unerwarteten Reaktionen. Auch das Bremssystem war Gegenstand einer Rückrufaktion. Bei einigen Modellen fiel der Bremskraftverstärker aus. Eine defekte Vakuumpumpe verursachte dieses Problem.

Auch Airbags führten zu Rückrufaktionen. Das betraf vor allem Exemplare, die zwischen 2017 und 2019 gebaut wurden. Ein Produktionsfehler konnte dazu führen, dass Airbags bei einem Aufprall nicht richtig auslösten. Prüfe vor dem Kauf, ob alle Rückrufaktionen für die betreffende Fahrgestellnummer durchgeführt wurden. Die Fahrgestellnummer ist eine eindeutige Identifikationsnummer für jedes Auto. Konsultiere die Website der zuständigen Zulassungsbehörde oder frage bei einem Peugeot-Händler mit dem Kennzeichen nach.

Nicht durchgeführte Rückrufaktionen sind kein zwingender Grund, vom Kauf abzusehen. Sie bieten jedoch einen Ansatzpunkt für Preisverhandlungen. Der Händler führt die Rückrufaktionen kostenlos durch. Das gilt auch für gebrauchte Fahrzeuge. Nimm Kontakt mit Peugeot Deutschland auf, um den Status zu prüfen. Vereinbare einen Termin für die notwendigen Arbeiten.

„Vorausschauendes Handeln und rechtzeitiges Eingreifen machen den Unterschied zwischen Fahrfreude und Frust.“

Fazit: ist der 5008 zuverlässig?

Der Peugeot 5008 bietet Platz für sieben Personen. Das Design ist modern. Die Antriebe sind vielfältig. Damit bekommst du viel Auto für dein Geld. Dennoch können die bekannten Probleme erhebliche Kosten verursachen. Die motorischen Schwächen sind die größte Sorge. Das gilt vor allem für PureTech- und THP-Motoren. Elektronische Störungen und Getriebeprobleme sind ebenfalls keine Seltenheit. Updates oder gezielte Wartung beheben diese oft.

Für Käufer eines Neuwagens gelten Herstellergarantien, die Schutz bieten. Kaufst du gebraucht? Dann ist besondere Sorgfalt geboten. Bevorzuge Modelle ab Baujahr 2019. Bei diesen Exemplaren wurden die Zahnriemenprobleme behoben. Prüfe das Wartungsheft gründlich. Ein gut gewarteter 5008 erweist dir über Jahre hinweg treue Dienste. Vernachlässigung führt jedoch schnell zu teuren Reparaturen.

Stelle die Vorteile den Risiken gegenüber. Für Familien, die Platz und Flexibilität suchen, ist der 5008 eine logische Wahl. Berücksichtige die bekannten Schwachstellen. Plane ein Budget für Wartung und mögliche Reparaturen ein. Vorausschauendes Handeln und rechtzeitiges Eingreifen machen den Unterschied zwischen Fahrfreude und Frust.