Auto-Probleme Renault

Auto-Probleme bei Renault: häufige Probleme je Modell und was Sie dagegen tun können

Auto-Probleme bei Renault lassen sich oft auf spezifische Schwachstellen in der Elektronik und im Getriebe zurückführen, die je nach Modell unterschiedlich in Erscheinung treten. Das Wissen um diese Punkte entscheidet darüber, ob Ihr Auto zuverlässig ist oder unerwartete Werkstattkosten verursacht. Lesen Sie weiter und finden Sie heraus, welche bekannten Probleme bei Ihrem Renault auftreten können und wie Sie vorausschauend damit umgehen.

Häufige Auto-Probleme bei Renault auf einen Blick

Renault hat sich im Laufe der Jahre einen wechselnden Ruf in puncto Zuverlässigkeit erarbeitet. Viele Modelle sind bekannt für ihren Komfort und ihre praktischen Eigenschaften. Dennoch gibt es einige hartnäckige Problemfelder. Vor allem Elektronik, Automatikgetriebe und verschiedene Sensoren sorgen regelmäßig für Störungen. In der Praxis äußert sich das durch aufleuchtende Warnlampen, ruckelndes Fahrverhalten oder dadurch, dass das Auto in den Notlauf geht. Manchmal bleibt der Wagen sogar ganz stehen. Dieser Artikel beleuchtet die häufigsten Probleme je Modell und gibt Ihnen praxisnahe Tipps.

„ Dann liefert das Auto nur noch begrenzt Leistung. “

Elektronik und elektrische Systeme bei Renault

Einer der am häufigsten genannten Kritikpunkte bei verschiedenen Renault-Modellen betrifft die Elektronik. Störungen in Steuergeräten führen dazu, dass Systeme unerwartet weiter Strom verbrauchen. Eine leere Batterie ist die Folge. Auch defekte Sensoren, wie der Kurbelwellensensor oder Raddrehzahlsensoren, kommen häufig vor. Sie senden falsche Daten an das Steuergerät. Das führt zu Startproblemen oder dazu, dass der Notlauf aktiviert wird. Dann liefert das Auto nur noch begrenzt Leistung. Auf dem Armaturenbrett erkennen Sie diese Probleme an Warnlampen oder „STOP“-Meldungen.

Renault Laguna Renault Laguna

Probleme mit Getriebe und Antriebsstrang

Probleme mit dem Antriebsstrang sind ein bekanntes Phänomen. Besonders die automatischen und robotisierten Getriebe sorgen regelmäßig für Beschwerden. Besitzer berichten von Ruckeln beim Schalten, Durchrutschen oder deutlich spürbarem Zögern beim Anfahren aus dem Stand. Diese Symptome weisen auf verschlissene Kupplungsscheiben oder einen Defekt in der Mechatronik hin. Die Mechatronik ist die Steuereinheit des Getriebes. Vor allem bei Modellen wie dem Captur mit Automatik kommen diese Probleme häufig vor. Außerhalb der Garantiezeit führen sie zu teuren Reparaturen.

Renault Clio – kompakter Allrounder mit Schwachstellen

Der Renault Clio gehört seit Jahren zu den beliebtesten Autos seiner Klasse. Trotzdem hat auch dieses Modell seine Schwachpunkte. Elektronische Störungen und defekte Sensoren kommen regelmäßig vor. Die Baureihe des Fahrzeugs bestimmt, welche Probleme am häufigsten auftreten. Bei älteren Modellen ist das Fahrwerk ein wichtiger Punkt, insbesondere die Querlenker und Stoßdämpfer. Prüfen Sie beim Kauf eines gebrauchten Clio unbedingt die Wartungshistorie. Achten Sie während einer Probefahrt auf Nebengeräusche aus dem Fahrwerk. Vorbeugende Wartung am Motor ist bei diesem Modell besonders wichtig. Dasselbe gilt für den rechtzeitigen Wechsel des Zahnriemens.

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„ Eine gute Diagnose durch die Werkstatt kann unnötigen Teiletausch verhindern. “

Renault Mégane – beliebter Kompaktwagen mit bekannten Schwächen

Beim Renault Mégane sind elektrische Störungen ein häufiges Thema. Dazu gehören Probleme mit der elektrischen Fensterbedienung, einem ausfallenden Bordcomputer oder der Startkarte. Die Startkarte wird mitunter nicht erkannt. Auch das Fahrwerk, insbesondere Traggelenke und Spurstangenköpfe, kann frühzeitigen Verschleiß zeigen. Bei bestimmten Benzin- und Dieselmotoren treten spezifische Motorprobleme auf. Diese hängen oft mit der Zündung oder dem Kraftstoffsystem zusammen. Eine gute Diagnose durch die Werkstatt kann unnötigen Teiletausch verhindern.

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Renault Espace Renault Espace

Renault Scénic – Familien-Van und seine Gebrauchsspuren

Der Renault Scénic wird als Familienauto oft stark beansprucht, was zu bestimmter Abnutzung führt. Federung und Querlenker sind höher belastet. Ursache ist das hohe Gewicht. Im Innenraum können Störungen an den Sitzsystemen oder am Armaturenbrett auftreten. Bei den Dieselvarianten verdienen AGR-Ventil und Turbolader besondere Aufmerksamkeit. Das gilt vor allem für Autos, die überwiegend auf kurzen Strecken bewegt werden. Fahren Sie lange Strecken? Dann prüfen Sie vor der Abfahrt Kühlanlage und Reifendruck besonders sorgfältig.

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Renault Twingo – Stadtflitzer mit typischen Stadtproblemen

Als typischer Stadtwagen ist der Renault Twingo einer Nutzung ausgesetzt, die zu passender Abnutzung führt. In der Stadt wird viel angefahren, gebremst und geschaltet. Dadurch nutzen sich Kupplung und Bremsen schneller ab als im Durchschnitt. Auch kleinere elektrische Probleme sind nicht ungewöhnlich. Denken Sie an eine Zentralverriegelung, die nicht mehr reagiert, oder ausfallende Beleuchtung im Armaturenbrett. Prüfen Sie beim Twingo außerdem, ob es mögliche Wassereinbrüche über Türdichtungen oder die Rückleuchteneinheiten gibt.

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„ Die Kastenwagen-Versionen haben im Allgemeinen ein härteres Leben. “

Renault Kangoo – Freizeit- und Lieferbus im Dauereinsatz

Der Renault Kangoo wird häufig intensiv genutzt. Familien und Unternehmer greifen oft auf ihn zurück. Das führt zu überdurchschnittlichem Verschleiß an Teilen wie Schiebetüren und Schlössern. Die Aufhängung leidet unter hoher Beladung. Rost, insbesondere an Schwellern und Radläufen, ist bei älteren Modellen ein wichtiges Thema. Dieselversionen können Probleme mit Einspritzdüsen und Partikelfilter entwickeln. Das gilt vor allem bei vielen Kurzstrecken. Die Kastenwagen-Versionen haben im Allgemeinen ein härteres Leben. Sie verlangen nach einer noch kritischeren Prüfung.

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Renault Espace Renault Espace

Renault Captur – beliebter Crossover mit Fokus auf das Getriebe

Der Renault Captur ist ein gefragter Crossover, weist aber einige spezifische Probleme auf. Vor allem das Automatikgetriebe ist eine häufige Fehlerquelle. Ruckartiges Schalten und Verzögerung beim Anfahren sind vielfach genannte Beschwerden. Manchmal schafft ein Software-Update des Getriebes Abhilfe. In anderen Fällen ist eine mechanische Reparatur erforderlich. Außerdem treten Störungen im Infotainmentsystem auf. Lassen Sie den Wagen rechtzeitig in der Werkstatt auslesen, wenn Sie merken, dass das Getriebe nicht sauber arbeitet.

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Renault Zoe – Elektro-Pionier mit EV-spezifischen Problemen

Als eines der ersten populären Elektroautos hat der Renault Zoe auch seine eigenen, EV-spezifischen Probleme. Ladeprobleme, bei denen der Wagen das Laden an einer öffentlichen Ladesäule oder zu Hause verweigert, sind ein bekanntes Phänomen. Softwarefehler im Battery Management System (BMS) können zu einer falschen Anzeige der Reichweite führen. Eine Meldung wie „Elektromotorstörung“ lässt sich manchmal mit einem Software-Update beheben. Wichtig ist, dass Sie wissen, welche Schritte Sie unternehmen müssen, wenn der Ladevorgang nicht startet.

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„ Die Schlüsselkarte war eine berüchtigte Fehlerquelle – ebenso wie das Start-Stopp-System. “

Renault Laguna – ältere Mittelklasse mit bekannten Schwächen

Der Renault Laguna, insbesondere die zweite Generation, hatte mit einem Ruf für elektronische Probleme zu kämpfen. Die Schlüsselkarte war eine berüchtigte Fehlerquelle – ebenso wie das Start-Stopp-System. Auch Fahrwerk und Turbodieselmotoren waren anfällig für Defekte. Ziehen Sie den Kauf eines gebrauchten Laguna in Betracht? Prüfen Sie dann die komplette Wartungshistorie. Kontrollieren Sie, ob eventuelle Modifikationen oder Rückrufe durchgeführt wurden.

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Renault Espace – großer Van und seine Langstreckenprobleme

Der Renault Espace ist für seinen Platz und Komfort bekannt, doch die komplexe Elektronik kann Probleme bereiten. Bei Modellen mit Luftfederung ist dieses System störanfällig. Intensive Nutzung, etwa beim Ziehen eines Wohnwagens, bringt zusätzliche Risiken mit sich. Kühlprobleme können dann auftreten. Die Dieselmotoren gelten im Allgemeinen als zuverlässig, vorausgesetzt, sie werden gut gewartet. Eine vorbeugende Kontrolle des Kühlsystems und der Flüssigkeitsstände vor einer langen Urlaubsfahrt ist empfehlenswert.

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Renault Modus – kompakter Van für Stadt und Familie

Der Renault Modus verbindet kompakte Abmessungen mit einem praktischen Innenraum, ist aber nicht frei von Problemen. Das Lenkgetriebe ist verschleißanfällig, das Fahrwerk ebenfalls. Störungen an Türschlössern und andere kleine elektrische Probleme im Innenraum kommen vor. Nutzen Sie das Auto sowohl für kurze Stadtfahrten als auch für längere Autobahnetappen? Dann ist eine ausgewogene Wartungsstrategie wichtig, damit Sie Probleme vermeiden.

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„ Der Verschleiß an Bremsen und Antriebsstrang ist daher ein wichtiger Punkt. “

Renault Koleos – SUV mit Komfort und Schwachstellen

Beim Renault Koleos können Probleme mit dem Allradantrieb oder dem Getriebe auftreten. Auch die Elektronik der Assistenzsysteme, etwa Parkpiepser und Fahrassistenten, ist nicht immer störungsfrei. Das Gewicht des Koleos ist hoch, zudem kann er einen Anhänger oder Wohnwagen ziehen. Der Verschleiß an Bremsen und Antriebsstrang ist daher ein wichtiger Punkt. Achten Sie bei einer Probefahrt genau auf das Schaltverhalten und eventuelle Geräusche aus dem Antrieb.

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Renault Kadjar – Crossover mit geteilter Technik

Der Renault Kadjar teilt sich seine Technik mit anderen Modellen aus der Renault-Nissan-Allianz. Damit übernimmt er auch einige der dort bekannten Probleme. Störungen der Elektronik und des Infotainments kommen vor. Mitunter gibt es Beschwerden über die Motorsoftware oder das Abgassystem. Das zeigt sich in einer leuchtenden Motorkontrollleuchte. Es ist ratsam, bei solchen Störungen nicht lange weiterzufahren und das Auto von einem Spezialisten auslesen zu lassen.

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Renault Trafic – Transporter im harten Arbeitsalltag

Der Renault Trafic ist ein Arbeitstier, und das bringt spezifischen Verschleiß mit sich. Das Getriebe wird im täglichen gewerblichen Einsatz stark beansprucht, die Kupplung ebenso. Bei den Dieselmotoren sind Partikelfilter und AGR-Ventil bekannte Schwachstellen – besonders bei Transportern, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind. Halten Sie als Unternehmer den vorgeschriebenen Wartungsplan strikt ein. So vermeiden Sie Ausfälle und unerwartete Kosten.

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„ Kontrollieren Sie die Fahrzeuge dann regelmäßig auf diese bekannten Schwachstellen. “

Renault Master – großer Transporter mit hohen Laufleistungen

Beim Renault Master treten Motor- und Turboprobleme häufiger auf. Dieser Transporter erreicht oft hohe Laufleistungen. Bremsen und Fahrwerk verschleißen durch die hohe Beladung schneller. Elektrische Störungen können im Laderaum oder an der Anhängerkupplungsanlage auftreten. Sind Sie Fuhrparkleiter? Kontrollieren Sie die Fahrzeuge dann regelmäßig auf diese bekannten Schwachstellen. So sichern Sie die Einsatzbereitschaft.

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Renault Espace Renault Espace

Rückrufe, Software-Updates und Garantie bei Renault

Renault führt regelmäßig Servicekampagnen und Rückrufaktionen durch. Ziel ist es, bekannte Probleme zu beheben. Häufig geschieht dies über Software-Updates. Denken Sie etwa an Updates für das Motormanagement oder die Getriebesteuerung. In jüngerer Zeit gab es Rückrufe bei Elektro-Modellen, um Startprobleme zu beheben. Prüfen Sie auf der Website der RDW oder über den Händler, ob für Ihr Auto eine offene Rückrufaktion vorliegt. Innerhalb der Garantiezeit werden diese Updates kostenlos durchgeführt.

Auto-Probleme selbst erkennen – und clever in die Werkstatt

Als Renault-Fahrer können Sie viele Probleme frühzeitig selbst bemerken. Achten Sie auf folgende Signale:

  • Geräusche: Hören Sie ein Rasseln, Poltern oder Schleifen?
  • Warnlampen: Ignorieren Sie keine leuchtende Kontrolllampe im Cockpit.
  • Fahrverhalten: Fühlt sich das Auto anders an, zieht es zur Seite oder ruckelt der Motor?

Notieren Sie systematisch, wann ein Problem auftritt. Bleibt das Auto plötzlich stehen? Dann halten Sie sofort an. Sehen Sie eine rote Warnlampe? Halten Sie ebenfalls sofort an. Beschreiben Sie die Beschwerde möglichst genau. Die Werkstatt kann dann schneller und gezielter eine Diagnose stellen.

„ Eine Kaufuntersuchung bewahrt Sie vor teuren Überraschungen. “

Ist ein gebrauchter Renault eine sinnvolle Wahl?

Ein gebrauchter Renault kann ein sehr guter Kauf sein – vorausgesetzt, Sie wissen, worauf Sie achten müssen. Modelle ab Baujahr 2010 gelten im Allgemeinen als zuverlässiger als ihre Vorgänger. Prüfen Sie gezielt die bekannten Schwachstellen des Modells, das Sie ins Auge gefasst haben. Denken Sie an Elektronik und Automatikgetriebe. Lassen Sie unbedingt eine unabhängige, gründliche Kaufuntersuchung durchführen – das empfehlen wir immer. Eine Kaufuntersuchung bewahrt Sie vor teuren Überraschungen. Außerdem erhalten Sie ein gutes Bild vom technischen Zustand des Fahrzeugs.

Ein Renault mit einer bekannten Schwachstelle muss kein Problem sein, solange Sie wissen, was Sie erwartet. Vorbeugende Wartung und das richtige Wissen helfen Ihnen, viele unerwartete Kosten zu vermeiden. Die ausführlichen Gebrauchtwagentests und Kaufberatungen von Carnews unterstützen Sie dabei, die richtigen Entscheidungen zu treffen, sodass Sie mit einem sicheren Gefühl unterwegs sind. Sie sind dann auf mögliche Probleme vorbereitet, verhandeln besser über den Preis und organisieren auch die Wartung Ihres Autos effizienter.